Energieeffizienz, die sich rechnet: wie die Modernisierung der Antriebstechnik schnell Wirkung zeigt

Steigende Energiepreise, CO₂-Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen erhöhen den Druck auf industrielle Produktionsbetriebe. Viele Entscheider fragen sich daher, ob sich Modernisierungen an bestehenden Antriebssystemen wirklich lohnen. Die Antwort fällt eindeutig aus: Bereits kleine Maßnahmen können deutliche wirtschaftliche Effekte erzielen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) und des europäischen Maschinenbauverbands CEMEP.

Unitechnik beweist seit vielen Jahren, dass Effizienzsteigerung nicht zwangsläufig große Investitionen erfordert. Oft reicht der Austausch einzelner Elektromotoren durch effiziente IE4- oder IE5-Modelle sowie der Einsatz moderner Frequenzumrichter, um Energieverbrauch und Betriebskosten messbar zu senken. Wie groß das energetische Einsparpotenzial durch Antriebsmodernisierung tatsächlich ist, verdeutlicht auch eine aktuelle Studie des Fraunhofer ICT und CEMEP. „In vielen Bestandsanlagen schlummert ein enormes Potenzial“, erklärt Karsten Boldt, Geschäftsführer der Unitechnik Automatisierungs GmbH. „Die Umrüstung einzelner Antriebe reicht häufig aus, um Einsparungen von 10 bis 30 Prozent mit überschaubarem Investitionsaufwand zu erzielen.“

Wirtschaftlichkeit als Entscheidungskriterium
Trotz nachweisbarer Einsparpotenziale herrscht häufig Unsicherheit über Amortisationszeiten und Investitionsrisiken. Genau hier setzt Unitechnik an: Mit belastbaren Analysen wird bereits vor Projektstart sichtbar, welche Antriebe wirtschaftlich besonders interessant sind. Das schafft Transparenz und Entscheidungssicherheit für die Geschäftsführung. Die Erfahrung zeigt, dass sich die meisten Modernisierungen innerhalb weniger Jahre refinanzieren. Förderprogramme unterstützen zusätzlich, sodass Investitionen weiter reduziert werden können.

Ein Beispiel für ein oft unterschätztes Einsparpotenzial ist die Rückspeisung von Bremsenergie. Bei vielen Anwendungen, vor allem in der Metallurgie, fällt regelmäßig überschüssige Energie an. Moderne rückspeisefähige Frequenzumrichter führen diese Energie zurück ins Netz oder in Speicher, anstatt sie in Wärme umzuwandeln. „Die Rückspeisung wird im industriellen Alltag noch unterschätzt“, so Boldt. „Dabei ist sie ein direkter Hebel, um laufende Kosten signifikant zu senken.“

Ganzheitliche Betrachtung erhöht den Nutzen
Neben der Senkung der Stromkosten sparen Unternehmen nach einer Umrüstung auch durch bessere Regelbarkeit und geringeren Wartungsbedarf. Moderne Antriebstechnik reduziert Ausfallzeiten und steigert langfristig die Anlagenverfügbarkeit. Gerade in kontinuierlich laufenden Prozessen ist das für viele Betriebe ein ebenso entscheidender Faktor wie die Energieeinsparung selbst.
Unitechnik begleitet seine Kunden über den gesamten Prozess – von der Analyse über die Planung bis zur Inbetriebnahme. Besonders wichtig ist dabei die systemweite Optimierung: Nur wenn alle relevanten Komponenten und Abläufe ganzheitlich betrachtet werden, lassen sich Einsparpotenziale vollständig ausschöpfen. „Energieeffizienz ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor“, betont Boldt. „Mit einer modernen Antriebstechnik gehen Ökonomie und Ökologie Hand in Hand.“

 

Mitarbeiter in Arbeitskleidung steht mit seinem Laptop in einem Pumpenhaus

Bei Retrofit-Projekten legt Unitechnik den Fokus auf den Austausch und die Installation moderner, energieeffizienter Antriebstechnik.

Schematische Darstellung des ROI für den Austausch eines Motors

Neben der Senkung der Stromkosten profitieren Unternehmen von einer optimierten Regelbarkeit des Prozesses sowie einem reduzierten Wartungsbedarf.