innovationLIVE@Turck: Erfahrungsaustausch unter Logistikexperten

Wie lässt sich ein bestehender Standort für die logistischen Anforderungen der nächsten zehn Jahre rüsten? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen machte Unitechnik unter dem Motto innovation.LIVE erlebbar. Zu Gast im Turck Logistics Center in Mülheim an der Ruhr gab der Generalunternehmer Unitechnik den Teilnehmern einen Einblick in die Ergebnisse des aufwendigen Umbaus. Abgerundet wurde der Informationstag mit einer Führung durch das von Unitechnik neustrukturierte Turck Logistics Center. Die Umbaumaßnahmen führte der Systemintegrator im laufenden Betrieb durch.

Das bestehende Logistikzentrum war aufgrund des rasanten Wachstums der Firma Turck an seine Auslastungsgrenzen gestoßen. Der Spezialist für Industrieautomation stand daher vor der Herausforderung, die logistischen Anforderungen der nächsten Jahre mit einer stark modifizierten und erweiterten Anlage in den vorhandenen Räumlichkeiten abzudecken. Mit Unterstützung von Unitechnik hat Turck ein Konzept erarbeitet, wie die erforderliche Leistungssteigerung im laufenden Betrieb erreicht werden kann. „Besonders profitiert haben wir als Kunde von der offenen Planung. Gemeinsam mit uns hat Unitechnik das Konzept immer weiter verfeinert und optimiert, bis alle Beteiligten begeistert waren“, so Ulrich vom Bovert, Leiter Einkauf und Logistik bei Turck. „Die Umbaumaßnahmen im laufenden Betrieb haben trotz des enormen Organisationsaufwandes reibungslos funktioniert und zu keinerlei Liefereinschränkungen geführt.“

Hohe Effizienz bei optimaler Ergonomie
Das Konzept ermöglicht eine Verdopplung von Leistung und Kapazität der Anlage. Die optimierte Steuerung des neustrukturierten Materialflusses übernimmt weiterhin das Unitechnik-Lagerverwaltungssystem UniWare. „Über Vorabtests an einer Emulation des neuen Logistikzentrums haben wir sichergestellt, dass die Anlage bei Inbetriebnahme bereits solide funktioniert“, so Ingolf Mix von Unitechnik. „Den Zusammenschluss von neuer und bestehender Anlagentechnik haben wir an einem verlängerten Wochenende realisiert.“ Durch die neue Struktur wurde im Turck Logistics Center unter anderem Raum für die Integration eines zusätzlichen dreigassigen automatischen Kleinteilelagers (AKL) geschaffen. Ebenfalls Teil des neuen Materialflusskonzeptes ist ein Hubbalkenspeicher zur Konsolidierung der Auftragsbehälter. Damit wurde der Packbereich von der Kommissionierung entkoppelt. Außerdem war die Ergonomie der Arbeitsplätze besonders wichtig für die Firma Turck. „Für rückenschonendes Arbeiten stehen die Mitarbeiter in der Kommissionierung auf höhenverstellbaren Bühnen“, so vom Bovert. „Die Ausgestaltung der Kommissionier- und Packplätze haben wir gemeinsam geplant: Über die virtuelle 3D-Darstellung konnten sich unsere Mitarbeiter die Kommissionierplätze vorab anschauen und haben mit wertvollen Anregungen aktiv zur optimalen Gestaltung beigetragen.“

Während des Rundgangs durch das neugestaltete Turck Logistics Center erhielten die Teilnehmer Gelegenheit zum Gespräch mit den Mitarbeitern, aber auch für den intensiven Erfahrungsaustausch untereinander. Aufgrund der positiven Resonanz plant Systemintegrator Unitechnik weitere Informationsveranstaltungen unter dem Motto innovationLIVE@xxx.

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