Lange Nacht der Industrie (4.0) bei Unitechnik

Zum dritten Mal fand im Oberbergischen die Lange Nacht der Industrie statt. Fast 100 Besucher nutzen die Chance einen Blick hinter die Kulissen von Unitechnik zu werfen. Schwerpunkte waren Ausbildung und Digitalisierung - Stichwort Industrie 4.0.

Die Besucher, bei denen dieses Jahr auch erfreulich viele junge Leute dabei waren, lernten viel über die Funktionsweise und die Realisierung von modernen Logistikzentren. Die Informatik-Auszubildenden demonstrierten Programmieraufgaben an einem Fischertechnik-Hochregallager. Mittels Virtual-Reality-Brille konnten die Besucher selber im Lager Hand anlegen und die schwindelerregende Höhe eines Regalbediengerätes erleben. Bei der Live-Einwahl in eine Luftfrachtanlage in Kopenhagen demonstrierte die Serviceabteilung, wie sich Störungen aus der Ferne analysieren und beheben lassen.

Auch beim Rundgang durch unsere Schaltschrankfertigung tauchte das Thema Digitalisierung auf. Die Schaltschränke werden in 3D gezeichnet, bevor sie physisch Gestalt annehmen. Aus diesem digitalen Modell des Schaltschranks werden dann die Informationen für alle Löcher, Ausschnitte, Kabelkanäle, Hutschienen und Geräte gewonnen. Der Bohr- und Fräsautomat arbeitet wie von Geisterhand.

In der Ausbildungswerkstadt der Elektroniker geht es neben den elektrotechnischen Grundlagen auch um Themen wie SPS-Programmierung und Antriebssteuerung.

 

Bericht von Oberberg-Aktuell zur Langen Nacht der Industrie