Logistik 4.0: UniWare vernetzt Komponenten und Subsysteme

Im Mittelpunkt der Logistik 4.0 steht die Vernetzung von Maschinen und Prozessen. Grundlage dafür sind standardisierte Schnittstellen als Teil einer intelligenten Kommunikationstechnologie. Ob Projekte mit Shuttlesteuerung oder die Integration eines AutoStore-Lagers: Das Lagerverwaltungssystem UniWare kann sich in alle Richtungen flexibel vernetzen. Mittels OPC-UA können sowohl Fremdsteuerungen von Fahrzeugen als auch autonome Subsysteme in die Materialflusssteuerung von UniWare integriert werden. Das ermöglicht außerdem eine intelligente Anlagenvisualisierung des Gesamtsystems.

Unitechnik ermöglicht als herstellerunabhängiger Systemintegrator, dass Unternehmen unterschiedlichste, hochautomatisierte Komponenten an das Lagerverwaltungssystem UniWare anbinden können. Neben konventioneller Lager- und Fördertechnik gehören dazu auch Shuttle-Systeme und autonome Anlagenteile wie fahrerlose Transportsysteme und AutoStore-Läger.

Flexible Schnittstellen ermöglichen nahtlose Integration
Für die Umsetzung flexibler Schnittstellen eignet sich eine OPC-UA-Anbindung, die den Zugriff auf Maschinen, Geräte und andere Systeme im industriellen Umfeld standardisiert und den gleichartigen und herstellerunabhängigen Datenaustausch unterstützt. Aber auch die Anbindung nicht OPC-fähiger Systeme wird per XML-Format ermöglicht. Der barrierefreie Informationsaustausch zwischen dem Lagerverwaltungssystem UniWare und den einzelnen Maschinenkomponenten im Lager sowie den Subsystemen kann so in Echtzeit abgewickelt werden.

Shuttlefahrzeuge einbinden
Im derzeit laufenden Projekt für die Firma Testo werden TGW-Shuttles mittels OPC-UA an UniWare angebunden. Dadurch kennt UniWare den Status und die Position jedes Shuttles. Auch die ein- und ausgelagerten Ladungsträger können exakt verfolgt werden. Das ermöglicht eine bessere Materialflusssteuerung und eine detaillierte Anlagenvisualisierung. Aber auch Störungsbeseitigung und Engpassanalyse profitieren von den zusätzlichen Daten in UniWare.

AutoStore integrieren
Ein weiteres Beispiel ist das Unitechnik-Projekt für die Soennecken eG: Über eine von Unitechnik konfigurierte Standardschnittstelle, ein Bin-Interface, kommuniziert UniWare mit dem dortigen AutoStore-System und teilt ihm beispielsweise mit, welche Artikel in nächster Zeit benötigt werden und wann Artikel am Übergabepunkt zur Kommissionierung bereitgestellt werden müssen. Das Ergebnis: Die Anwender profitieren von einem umfassenden Blick auf die gesamte Logistikanlage inklusive der angeschlossenen Fremdsysteme und von einer nahtlosen Integration des AutoStore-Lagers in die bestehende komplexe Kommissionieranlage.

Im Projekt Testo werden die TGW-Shuttle-Fahrzeuge über OPC-UA an UniWare angebunden

Kommunikation von UniWare mit AutoStore-Systemen erfolgt über das Bin-Interface