Unitechnik investiert in kurze Wege

Die Unitechnik Automatisierungs GmbH baut ihren Hauptsitz in Eisenhüttenstadt aus: Auf zwei Ebenen mit insgesamt 2.500 m² entsteht zusätzlicher Raum für das Soft- und Hardware-Engineering, das Serviceteam sowie für die Produktion von Schaltanlagen. Auch für den Ausbau der neuen Informatikabteilung und die Ausbildung von Fachkräften wird mehr Platz geschaffen. Der von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) geförderte Erweiterungsbau vor den Toren des Stahlkonzerns ArcelorMittal soll Ende 2021 bezugsfertig sein.

Als einer der führenden Anbieter von Industrie-Automatisierung und Robotik plant und realisiert das Familienunternehmen in zweiter Generation maßgeschneiderte Systeme für die Produktionsautomation und die Verfahrenstechnik in verschiedenen Industriebranchen. Zu den Kunden zählt ArcelorMittal, der größte Stahlproduzent der Welt. Auf dessen Gelände war Unitechnik in den ersten Jahren des Bestehens als Mieter angesiedelt. Im Jahr 1999 entstand vor den Toren des Werkes ein eigenes Bürogebäude für Planung und Verwaltung. Die Schaltschrankfertigung und Teile des Serviceteams verblieben damals auf dem Gelände von ArcelorMittal.

Seitdem ist der neue Erweiterungsbau, bestehend aus hochmodern ausgestatteten Büroflächen und mehr Raum für Produktion und Ausbildung, aus verschiedenen Gründen notwendig geworden: Neben dem kontinuierlichen Wachstum im klassischen Kerngeschäft Automatisierungstechnik gehört dazu die Neugründung einer Informatikabteilung. Diese soll die Themen Künstliche Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT) und Lagerverwaltung für den Schwerindustriebereich vorantreiben. Innerhalb der neuen Halle entsteht ein separater Bereich für Forschung und Entwicklung. Auch die derzeit 21 Auszubildenden der Unitechnik Automatisierungs GmbH erhalten eigene Räume. Zukünftig werden alle der derzeit 104 Mitarbeiter des Hightechunternehmens unter einem Dach arbeiten und von einer zeitgemäßen Arbeitsumgebung profitieren.

Kunden und Partner profitieren von Neubau
Mit dem Erweiterungsbau legt Unitechnik das Fundament für die Optimierung der internen Prozesse in Engineering, Fertigung und Montage und verkürzt die Wege der innerbetrieblichen Kommunikation. „Mit dem neuen Gebäude vergrößern wir nicht nur unseren Engineeringbereich maßgeblich. Wir investieren auch in eine hochmoderne Fertigung und zentralisieren unsere Abläufe an einem gemeinsamen Standort“, so Karsten Boldt, Geschäftsführer der Unitechnik Automatisierungs GmbH. Im Ergebnis profitieren neben den eigenen Mitarbeitern auch Lieferanten, Partner und Kunden von den effizienteren Prozessen, einem erweiterten Leistungsspektrum und den zusätzlichen Kapazitäten des Familienunternehmens.